Spanien Infos:  ¡Buen provecho!

 

¡Buen provecho!     .....Guten Appetit also – das wünscht der Spanier gern und oft. Kein Wunder bei den vielen Köstlichkeiten, die die iberische Küche bereithält. Ist von der „Königin“ der spanischen Küche die Rede, ist man sich hierzulande schnell einig, welches Gericht gemeint ist: die PAELLA. Damit ist die Einigkeit dann aber auch schon wieder vorbei. Denn was eine echte (also eine klassische!) und damit die EINZIG WAHRE Paella ist….. – da scheiden sich die genussfreudigen Geister. Valencia? Alicante? Marbella? Palma? Ihre Paella wird vermutlich überall anders aussehen. Eines aber steht fest: Es ist zwar ursprünglich ein Arme-Leute-Reste-Essen, aber in die Pfanne kommen ENTWEDER Fleisch ODER Fisch & Meeresfrüchte. Niemals zusammen! Sollten Sie jemals den so schön „Paella Mixta“ genannten Arroz verspeist haben… - erzählen Sie es besser nicht Ihren spanischen Freunden. Die würden über deren Inhalt zwar vermutlich trefflich zu streiten beginnen (denn die heilige Pfanne ist schließlich spanisches Kulturgut) und die Paella vereint in unzähligen regionalen Variationen so unterschiedliche Zutaten wie Rippchen, Schnecken, Hummer, Artischocken oder schwarz mit Sepia-Tinte, aber alles jenseits dieser (offiziell genehmigten) Zutaten – da ist man sich in Spanien einig - wäre „arroz con cosas“, also „Reis mit Zeug“.

 

Mehr zur Paella übrigens auch (kein Witz!) bei Wikipaella. Hier kommt nun die valencianische Variante:

 

 

 

 

DAS REZEPT (für vier Personen):

 

400 g Reis (Rundkorn)

500 g Huhn (mundgerecht geschnitten), 500 g Kaninchen (ebenso mundgerecht)

200 g flache grüne Bohnen, 150 g weiße Bohnen, 2 große Tomaten

1 TL Paprika, edelsüß, Safran-Fäden, Olivenöl, 1 Zweig Rosmarin, 1 Knoblauch-Knolle(!), Salz

 

DIE REGELN:

 

  1. Paella wird mittags gegessen! (in Spanien gern sonntags nach der Kirche)
  2. Keine Teller, keine Gabeln! Man isst mit dem (Holz-)Löffel direkt aus der Pfanne.
  3. Keine Beilagen! (vorab ein paar Tapas oder ein Salat sind genehmigt)
  4. Auf keinen Fall Brot dazu! Zitrone nur wenn der (spanische) Nachbar nicht schaut.
  5. Jeder Esser „beackert“ seinen Teil der Pfanne. Keine Diebstähle, kein Aussortieren!
  6. Das gilt insbesondere für den „Soccarat“, die leckere Kruste am Boden der Pfanne.

 

Dazu gilt: Bier zum Kochen – Wein (Spanier bevorzugen es „rot“) zum Essen.

 

Haben Sie Appetit bekommen? Dann nichts wie ran an den Herd! Eine original spanische Paella schmeckt auch (oder gerade!) im herbstlich kühlen Deutschland.

 

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Mit herzlichen Grüßen

 

Monika Hannemann