Spanien-Infos Oktober: Diese Orte müssen Sie sehen!  (TEIL 1)

 

Hier in Spanien hat nach dem heißen Sommer die beste Reisezeit begonnen! Die Monate September, Oktober und November bieten angenehme Wärme und noch badewarmes Wasser. Deshalb wollen wir Ihnen im Oktober und November mit ein paar Geheimtipps Lust auf den nächsten Urlaub und das Entdecken machen! Auch wenn uns sehr bewusst ist, dass die meisten von Ihnen in diesem Jahr wohl nicht mehr kommen werden. Aber diese Tipps haben sicherlich auch im nächsten Jahr noch Gültigkeit.

Natürlich ist es, selbst für uns, die wir hier leben, zunehmend schwierig versteckte Winkel und noch unentdeckte Orte zu finden. Einige werden deshalb sicher den einen oder anderen unserer „Geheimtipps“ mit einem Augenrollen („kenn ich doch längst“) kommentieren… Dafür werden sie von anderen vielleicht noch nie gehört haben!

Lassen Sie sich also verführen von Dörfern, Stränden, Gastronomie & Unternehmungen in den beliebtesten Urlaubsregionen Spaniens – TEIL 1:  

COSTA BLANCA

  1. Cala La Granadella

Die Granadella-Bucht (am Cabo de la Nao bei Javea) wurde in den vergangenen Jahren gleich zwei Mal von den Zuschauern des spanischen Fernsehsenders “Antena 3” zum schönsten Strand Spaniens gewählt. Kein Sand – aber gerade sein Kieselstrand macht diese kleine Bucht so einzigartig. Ein Restaurant gibt es auch. Und eine Tour mit dem Kayak zu den Höhlen, von denen die Bucht eingefasst wird, ist ein Erlebnis! An Taucherbrille und Flossen denken – das Schnorcheln dort ist einmalig!

  1. Carmen del Campillo ( La Tèteria del Moro)

Es ist, als würden Sie eine fremde Welt betreten.  Der Weg führt durch ein maurisches Tor in einen üppig bepflanzten Garten. Gewundene Pfade durch üppiges Grün führen zum Hauptgebäude im arabischen Stil. Es ist zugleich das Wohnhaus der Familie, die hier ihre Teestube betreibt (es gibt tatsächlich neben jeder Menge verschiedener Tees nur anti-alkoholische Erfrischungs-Getränke und Gebäck). Garten und Haus sind bei Dunkelheit durch zahllose Lampen mit Kerzen beleuchtet. Arabisch eingerichtete und verzierte Räume erstrecken sich über mehrere Ebenen und der Besucher findet sich wieder in einem Labyrinth aus Zimmern, Treppen und Innenhöfen. Im Winter brennen Feuer in den vielen kleinen Kaminen. Nehmen Sie Platz und genießen Sie eine Auszeit in diesem Ambiente aus 1001 Nacht.

Nicht ganz leicht zu finden – daher hier Webseite und Geo-Daten:

http://carmendelcampillo.com/

google maps: 38.222167, -0.847803

  1. Restaurante Indalecio bei Valverde (Nähe Santa Pola)

Nach dem Sightseeing darf das leibliche Wohl natürlich nicht zu kurz kommen! In diesem zur Mittagszeit stets gut besuchten Restaurant (Sie treffen fast ausschließlich auf Einheimische und Handwerker) werden Ihr Magen und Ihr Portemonnaie gleichermaßen verwöhnt. Das einfache, aber reichhaltige „Menu del Dia“ beinhaltet neben stillem Wasser ein weiteres Getränk nach Wahl (wir bekamen zu zweit eine ganze Flasche Wein!) – dazu gibt es vorab einen gemischten Salat. Dann wählen Sie Vorspeise und Hauptgericht von der kleinen Tafel im Raum. Das Dessert bestellen Sie anschließend „à la carte“. Abgerundet wird das Mahl mit einem Café. Anschließend bezahlen Sie sensationelle 8 Euro 50 pro Person und verlassen das Lokal satt und mit einem glücklichen Lächeln.

http://www.restauranteindalecio.com/

MALLORCA

  1. Sant Elm

Noch heute geht es in dem kleinen Örtchen an der Westküste Mallorcas, beschaulich zu. Weiße, gepflegte Häuser mit bunten Fensterläden und üppiger Blumendekoration säumen die hügeligen Straßen. In der Fußgängerzone (die von den typischen Ramsch- und Souvenirläden verschont geblieben ist), gibt es nur wenig Rummel. Stattdessen findet man Cafés und Boutiquen sowie Eisdielen, die selbst gemachtes Eis verkaufen. Sant Elm liegt direkt an der Küste und bietet außerdem herrliche Ausblicke auf das türkisblaue Meer und die vorgelagerten Inseln wie Sa Dragonera. 

  1. Mallorca vom Wasser aus

Schon für 130 Euro kann man in Port d´Andratx ein führerscheinfreies (!) Mini-Boot für einen halben Tag mieten. Auf das Boot passen vier Erwachsene und jeder kann bzw. darf es fahren. Damit tuckern Sie dann gemütlich die beeindruckende Küste entlang und entdecken Stellen, wo zu Fuß niemand hinkommt. Anker werfen und in das türkisblaue Wasser springen - ein Traum!

  1. Ca Na Toneta

Maria Solivellas schwingt den Kochlöffel im Ca Na Toneta – Schwester Teresa ist zuständig für den Service.  Ausschließlich Öko-Lebensmittel von der Insel landen hier im Topf und werden zu schon fast vergessen geglaubten Gerichten nach alten mallorquinischen Rezepten verarbeitet. Der Gast weiß nie, was ihn erwartet, außer, dass es jeden Abend nur ein einziges Menü geben wird. Nicht ohne Grund Tim Mälzers Lieblings-Restaurant auf der Insel.

ANDALUSIEN

  1. Vejer de la Frontera

Das Dorf mit seinen nur rund 12.000 Einwohnern hat gute Chancen Ihnen „den schönsten Tag in Andalusien“ zu bescheren. Malerisch liegt Vejer de la Frontera auf einem Hügel - ein echtes Musterbeispiel der sogenannten „pueblos blancos“. Der hübsche Ortskern, teilweise von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, bietet verwinkelte Gassen zwischen schneeweißen Häusern. Dazwischen mit üppigen Blumen bepflanzte Innenhöfe, geschmückt mit bunten Azulejos (Kacheln). Und immer wieder bieten sich tolle Aussichtspunkte, von denen sich das strahlend weiße Häusermeer überblicken lässt.

  1. Der Leuchtturm am Kap Trafalgar

Schwer zu sagen, was beeindruckender ist: der weite Strand und die umliegenden Dünen oder die Aussicht vom Leuchtturm. Durch den weichen, hellen Sand führt der Weg zum Leuchtturm, vor dem im Meer 1805 die Seeschlacht von Trafalgar stattfand (nach der auch der Trafalgar Square in London benannt ist). Lässt man den Blick über das Meer schweifen, kann man am Horizont schon die Küste des afrikanischen Kontinents erblicken.

  1. Fisch in Sanlucar de Barrameda

Das kleine Städtchen liegt an der Mündung des Flusses Guadalquivier in den Atlantischen Ozean und ist vom Massentourismus noch weitgehend verschont geblieben . Sanlucar präsentiert sich pittoresk, mit vielen maurischen Häusern. Der Hafen war Ausgangspunkt zahlreicher Expeditionen: so starteten hier 1498 Christoph Kolumbus zu seiner dritten Amerikafahrt und 1519 Ferdinand Magellan zur Weltumseglung. Am gegenüber liegenden Ufer des Guadalquivir beginnt der Nationalpark Coto de Doñana – und diesen Blick auf Fluss und die Natur sollten Sie unbedingt in einem der zahlreichen, ausgezeichneten kleinen Fisch-Restaurants am Ufer genießen: Lecker!  

 

Wir hoffen, Sie haben viel Freude an unseren Geheimtipps! Und natürlich haben wir untenstehend auch heute wieder eine bunte Angebotsmischung für Sie zusammengestellt – viel Spaß beim Stöbern.

Mit herzlichen Grüßen

Jan Hannemann und das Su Casita-Team